Health Survey
Der Health Survey ist die erste systematische und umfassende Befragung zum Thema Gesundheit und Wohlbefinden aller Beschäftigten der Universität Wien. Er wird 2026 zum ersten Mal durchgeführt und in Zukunft jährlich wiederholt.
Der Health Survey 2026 ist abgeschlossen
Derzeit werden die Daten ausgewertet. Ergebnisse werden im Herbst 2026 veröffentlicht.
Warum braucht es eine Gesundheitsbefragung?
Die Universität Wien ist mit rund 11.000 Mitarbeiter*innen einer der größten Arbeitgeber in Wien. Wie es diesen Beschäftigten gesundheitlich geht, wurde allerdings bisher noch nicht systematisch erforscht. Ein neue, jährlich wiederholte Befragung, unabhängig durchgeführt vom Forschungsverbund Gesundheit in Gesellschaft, soll nun Abhilfe schaffen und der Universitätsleitung ermöglichen, Verbesserungspotenziale zu erkennen und Maßnahmen anzustoßen.
Wer wird befragt?
Der Health Survey befragt das gesamte Personal der Uni Wien in Forschung, Lehre und Verwaltung: Professor*innen, Organisationsassistent*innen, Mitarbeiter*innen von Forschungsprojekten oder in Dienstleistungseinrichtungen – alle Menschen, die einen Arbeitsvertrag mit der Uni Wien haben, egal ob befristet oder unbefristet, Vollzeit oder Teilzeit.
Wissenschaftliche Leitung
Julia Reiter
Senior Scientist im Bereich Sozialpsychologie an der Universität Wien, Projektleiterin. Forscht u. a. zu sozialen und strukturellen Aspekten von Gesundheit.
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Robert Böhm
Professor für Sozialpsychologie an der Universität Wien, forscht u. a. zu Gesundheitsverhalten und Akzeptanz von Gesundheits-Policies (etwa Impfen, Antibiotika).
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Benedikt Graf
Gastprofessor für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Wien, forscht u. a. zu Informations- und Kommunikationsüberlastung am Arbeitsplatz.
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Mitarbeit
Kathrin Karsay, Urs Nater, Laura König
Modul zu Hitze: Claus Lamm, Maximilian Steiniger, Mona Bielig
Wonach wird gefragt?
Gesundheit ist mehr, als nicht krank zu sein. Sie umfasst körperliche, psychische und soziale Aspekte, die wesentlich von persönlichen und strukturellen Rahmenbedingungen mitbestimmt werden.
Der Health Survey erhebt deshalb nicht nur den momentanen Gesundheitszustand der Mitarbeiter*innen, sondern fragt auch nach den Umständen, die Gesundheit und gesundheitsförderndes Verhalten am Arbeitsplatz Universität unterstützen oder erschweren. Dazu gehören etwa die Ergonomie des Arbeitsplatzes, das Ausmaß der Arbeitsbelastung, aber auch persönliche Faktoren wie chronische Erkrankungen oder Sorgepflichten. Diese Fragen sind jedes Jahr gleich, um langfristige Entwicklungen beobachten zu können.
Betroffene sind Expert*innen ihrer Situation und wichtige Partner*innen bei der Entwicklung von Verbesserungsmaßnahmen. Daher fragt der Health Survey auch jedes Jahr nach Ideen und Vorschlägen der Mitarbeiter*innen für einen gesünderen Arbeitsplatz Universität.
Zudem enthält die Befragung ein Schwerpunktmodul, das sich jedes Jahr einem anderen Thema mit Gesundheitsbezug widmet. So kann auf spezielle gesundheitliche Fragen oder aktuelle Entwicklungen eingegangen werden. Das erste Schwerpunktmodul dreht sich 2026 um Hitzebelastung am Arbeitsplatz.
Wie wird die Anonymität der Teilnehmer*innen gewährleistet?
Wir haben zahlreiche inhaltliche und technische Maßnahmen getroffen, um die Anonymität der Teilnehmer*innen sicherzustellen. Das Ergebnis: Die Befragung ist vollständig anonym und die Antworten können nicht bestimmten Einzelpersonen zugeordnet werden.
Mehr zu diesem Thema finden Mitarbeiter*innen der Uni Wien im Intranet.
Was passiert nach Ende der Befragung?
Nach dem Ende der Befragung werden die Daten vom Forschungsverbund Gesundheit in Gesellschaft wissenschaftlich ausgewertet.
Wir erstellen einen öffentlichen Bericht, der die Ergebnisse für die gesamte Universität Wien dokumentiert, sowie weitere Detailberichte. Die Universitätsleitung entscheidet auf Basis dieser Daten, wo Handlungsbedarf besteht, und entwickelt langfristig nachhaltige Maßnahmen.
Mehr zu diesem Thema finden Mitarbeiter*innen der Uni Wien im Intranet.